/GO /TOKIO HOTEL

Spuren Hinterlassen

Kapitel 1 – Der Anfang



Kathy sah aus dem Fester und beobachtete die Landschaft. Lauter Berge und Felder. Allein die Natur zeigte ihr schon, dass es ihr nicht gefallen würde.
„Hey Kit! Was machst du?", fragte Ellen und sah Kathy neugierig an.
„Was soll ich denn hier schon machen?", sagte sie sarkastisch und drehte sich zu Ellen um.
„Oh man, ich versuche doch bloß ein Gespräch mit dir anzufangen!", sagte Ellen beleidigt und drehte sich zum Fenster auf ihrer Seite.
Kathy mochte Ellen nicht, sie mochte keinen, der in diesem Wagen saß. Ihre Bandkollegen, tz. Die 3 waren totale Anfänger und machten ständig Fehler, sie konnten nicht einmal nen Song proben, ohne gleich einen Fehler zu machen, Kathy hatte es echt satt und das die Anderen sie dann auch noch Kitt nannten, regte sie noch mehr auf.
„So Leute, wir sind gleich da", sagte Mike ihr Manager, der ganz vorne im Van saß.
Von Kathy Bandkollegen kam ein „Juhu". Kathy stöhnte leise und sah auf das Schild vor ihr.
„Magdeburg"
Kathy merkte, wie sie langsam Kopfschmerzen bekam.
„Alles okay?", fragte Ben der eine Reihe vor Kathy saß.
Kathy sah ihn unzufrieden an und runzelte mit der Stirn.
„Ich glaub ich bekomme Kopfschmerzen."
„Das ist nicht gut", mischte sich Evelyn ein, die neben Ben saß.
Kathy sah weiter aus dem Fenster und bettete zu Gott, dass sie bald im Hotel ankamen, damit sie ihre Ruhe haben konnte. Genau in diesem Moment hielt der Van. Sie standen vor einem lumpigen kleinen Rasthof.

Kapitel 2- Das Hotelzimmer

 

„Da sind wir!", sagte Mike zufrieden und stieg aus. Mit einem seufzen stieg auch Kathy aus und der Rest der Band tat es ihr gleich. Die 5 betraten die Eingangshalle und Kathy rümpfte die Nase hier sah es ja nicht gerade "Nobel" aus.
Mike besorgte jedem ein Zimmer und gab ihnen dann die Schlüssel. Kaum hatte Kathy ihren Schlüssel ging sie zur Treppe und stieg dann bis zum dritten Stock. Nicht mal einen Aufzug gab es hier. Als sie oben war öffnete sie das Zimmer mit der Nummer 214. Sie ging rein und schloss die Tür. Das Zimmer war winzig und dunkel, es stand ein kleines Bett in der Ecke und daneben ein Nachttisch. Auf der anderen Seite des Zimmers stand ein winziger Schrank. Kathy seufzte und lies sich aufs Bett fallen, das augenblicklich Quietschte.
„Na toll! Schon schön ausgeritten!" , motzte sie.
Kathy legte sich trotzdem ganz aufs Bett und starrte die dreckige Decke an. Scheiße hier, dachte sie und schloss die Augen, als es klopfte. Mist, konnte man nicht einmal seine Ruhe haben?
„Es ist offen", rief Kathy genervt und die Tür wurde geöffnet. Sie richtete sich wieder auf um zu sehen, wer es war. Ben!!
„Du hast deine Tasche vergessen!", sagte er freundlich und hielt ihre Tasche hoch.
„Oh, Danke!", sagte sie, stand auf und nahm ihm die Tasche ab.
„Scheiße hier oder? !", sagte Ben und sah sich in ihrem Zimmer um, „Es sieht in allen zimmern so aus!"
„Ja?", sagte sie teilnahm los und drehte sich um, sie hatte keine Lust auf Smalltalk und schon recht nicht mit ihm. Doch Ben wollte alles andere als gehen und trat in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Er setzte sich auf einen Stuhl in der Ecke, den Kathy noch nicht entdeckt hatte.
„Freust du dich schon auf die Auftritte hier?", versuchte er ein Gespräch anzukurbeln.
„Ähm.. naja, was sind das den für Auftritte? Ein paar Lieder vor höchstens 30 Leuten!", sagte sie gleichgültig.
„Also ich zumindest bin total aufgeregt!"
Sie sah sich Ben genauer an, eigentlich war es ganz süß, er hatte längeres braunes Haar, braune Augen und war so 1.85m groß und fast zwei Köpfe größer als sie und er hatte ne tolle Figur. Doch so ganz, war er nicht ihr Typ.
„Wie lang bleiben wir eigentlich hier?", fragte Kathy.
„Wir sollen hier so um die zwei Wochen bleiben."

 

Kapitel 3 - Motte

 

 

„Scheiße, so lange? In dieser Raststätte", meckerte Kathy und lies sich aufs Bett fallen, das sofort quietschte. Sie und Ben fingen gleichzeitig an zu lachen.
„Beeeeeeeeeeeeeeeeen?", kam es aus dem Flur, „Wo bist du?"
„Oh, Evelyn ruft! Tja dann bis später", sagte Ben und verlies das Zimmer und winkte ihr zum Abschluss. Endlich hatte sie wieder ihre Ruhe.
Doch nun wusste sie auch nichts mehr mit sich anzufangen. Zuerst öffnete sie das kleine Fenster, damit sie mal ein wenig frische Luft hier hatte, dann öffnete sie ihren Schrank, als ihr etwas entgegen kam. Sie schrie auf und duckte sich. Sie blieb eine Weile lang in der Position und sah irgendwann auf. Sie sah gerade noch wie eine Motte aus dem soeben geöffnetem Fenster flog.

Eine Motte in ihrem Zimmer!!!!

„Boah, dass ist sooooooooo eklig.", meckerte sie und merkte, dass ihr Herz raste. Diese verfluchte Motte hatte sie total erschreckt. Kathy legte ihre Hand auf die Brust dort wo ihr Herz war und atmete ein paar mal ein und aus, bis sich ihr Atem wieder beruhigte. Angewidert ging sie zu ihrer Tasche und packte widerwillig ihre Sachen in den Schrank. Ganz unten in der Tasche fand sie ein Foto. Sie sah es sich an, sie konnte sich gar nicht daran erinnern, dass sie es mitgenommen hatte.
Auf dem Bild waren sie, ihr Vater und ihre Mutter zu sehen, alle in einer innigen Umarmung.
Kathy musste schmunzeln.
Sie legte das Foto zurück in ihre Tasche und legte diese auf den Schrankboden. Sie schnappte sich ihre Zimmerschlüssel und ging raus in den Flur. Aus dem Zimmer ihr gegenüber kam lautes lachen. Sie erkannte Bens lachen. Die brauchen mich ja eindeutig net! , dachte sie und musste zu geben, dass sie etwas beleidigt war. Sie lief bis zum Ende des Flurs und klopfte dann an der Zimmertür Nummer 200.
Wie erwartet öffnete Mike.
„Oh, Kathy, kann ich dir helfen?"
„Nein,… ähm doch.. Also. ich wollte nur sagen, dass ich mal raus gehe, ich hab mein Handy bei, falls was ist."
„Okay, aber geh nicht zu weit weg. In Ordnung?"
„Jop!" sagte sie zufrieden und ging die Treppen runter und verlies die Raststätte. Sie lief rechts die Straße entlang, wie auf der Fahrt schon, lauter Berge und Felder. Kathy lies den Kopf sinken und lief stur weiter. Irgendwann musste sie ja schließlich irgendwo ankommen.
Nach ca. 5 Minuten kam sie in einem kleinem Dörfchen an. Vor dem Dörfchen stand ein gelbes Schild:
„Loitsche"

 

 

Kapitel 4 - Loitsche


Kathy hatte noch nie davon gehört. War bestimmt ein Kuhkaff in dem so gut wie niemand wohnte. Trotzdem ging sie weiter, bis sie an einem kleinen Spielplatz ankam. Er war leer. Kein Wunder, es war auch schon dunkel. Sie ging weiter und setzte sich auf eine Schaukel und sah auf den Sand übersäten Boden. Irgendwann fing sie an leicht zu Schaukeln, sodass sie mit den Füßen auf dem Boden blieb. Sie sah auf, ins Nichts, in die Dunkelheit, die vor ihr lag. Sie wollte nicht, dass ihr Leben so weiter ging wie Momentan, aber sie wusste auch nicht, was sie dagegen tun sollte.
Also beließ sie alles beim Alten, sie schaukelte noch 15 Minuten bis ihr Handy klingelte. Sie sah auf den Display: Ben. Was wollte er den bitteschön von ihr??
Sie genervt nahm ab, „ Hallo?"
„Hey Kit wo bist du?", fragte Ben, mit leichter Sorge in der Stimme.
„Ähm ..ich glaub ich bin auf nem Spielplatz. Wieso? Sucht Mike mich?"
„Nö, eigentlich net, nur du warst nicht in deinem Zimmer und Mike wusste halt auch net wo du genau bist und ich, ähm ..wir haben uns Sorgen gemacht.", sagte er nervös.
„Ich komme gleich zurück, ist sowie so langweilig hier!", sagte sie und wunderte sich, warum sie es ihm erzählte. Ging ihn doch gar nichts an!
„Okay, bis gleich dann!", meinte Ben und legte auf.  Kathy packte ihr Handy wieder ein und stand auf, sie klopfte sich en Dreck vom Hintern und machte sich auf den Weg zurück.
Als sie an der Raststätte ankam, war es völlig dunkel. In der Eingangshalle wartete bereits Ben auf sie. Als es sie sah sprang er auf und lief auf sie zu.
„Welcome back!", meinte er fröhlich und heftete sich an ihre Fersen, als sie an ihm vorbei lief und die Treppen hoch wollte. Er klebte wie eine Klette an ihr fest und sie hasste so was.
Kathy ging zu ihrem Zimmer und schloss die Tür auf: „Gute Nacht, Ben!"
Sie lächelte ihn künstlich an und verschwand im Zimmer. Kathy schüttelte den Kopf. Endlich war sie ihn los geworden sie trat weiter ins Zimmer und zog sich ne Boxershorts und ein enges Top an und legte sich aufs Bett und deckte sich zu.
Sie starrte die dunkle Decke an und schloss dann die Augen.

 

Kapitel 5- Morgens


Am nächsten Morgen stand Kathy unzufrieden auf. Ich war übel und sie wusste jetzt schon, dass der Tag nicht gut werden würde.
Sie stand auf zog sich ne verwaschene Jeans und ein schwarzes T-Shirt an und ging raus in den Flur.
„Hey Kitt!", erklang Ellens Stimme, Kathy drehte sich um und sah in ihr Gesicht:
„Moin!", sagte sie müde.
„Kommste mit zum Frühstück?", fragte Ellen.
Kathy nickte stumm und lief Ellen schweigend hinterher, sie wollte sowieso runter zum Frühstück. Die Beiden gingen die Treppe runter und liefen quer durch die Eingangshalle und öffneten die Großen Türen auf denen Speisesaal stand. Na ja, ein kleiner Raum mit ein Paar Tischen und Stühlen, stellte Kathy unzufrieden fest. Aber was sollte man den schon erwarten, wenn man schon die Zimmer gesehen hatte? „Hier her!", rief Mike und winkte Ellen und Kathy zu sich. Kathy ging auf seinen Tisch zu, wo bereits die Anderen saßen. Kathy setzte sich zwischen Ben und Mike und sah betroffen in die Runde, sie hatte echt keine Lust was zu Essen.
„Und gut geschlafen hier?", fragte Mike.
Ein unzufriedenes murren erfüllte den Tisch. Kathy lächelte. Sah so aus, als hätte keiner gut geschlafen. Kathy machte es sich aus den Stuhl bequem und lauschte den anderen beim schwatzen zu.
„Isst du nichts?", fragte sie, Evelyn.
„Nö, mir ist net nach essen."
Sie sah mich skeptisch an, genau wie die Anderen.
„Du musst aber essen, du bist doch sowieso nur Haut und Knochen.", sagte Mike besorgt.
Kathy verdrehte die Augen, nicht das schon wieder.
Sie hasste es, wenn man über ihre Figur sprach, sie wusste selber wie dünn sie war, das musste ihr echt keiner mehr unter die Nase reiben.
Sie stand auf, „Ich gehe mal wieder in mein Zimmer."
„Okay, aber vergiss nicht, dass wir uns um 4 in der Eingangshalle treffen.", mahnte sie noch einmal Mike.
Kathy nickte und verlies den Speisaal, ihr war immer noch übel, sie entschied wieder raus zu gehen. Draußen was es ziemlich dunkel und Kathy schätzte, dass es wegen dem bewölkten Himmel so war.


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