/GO /TOKIO HOTEL

*Not like the other Girls*

Prolog


~Faith~
Kennt ihr das? Ihr liebt jemanden über alles und wenn dieser jemand euch dann weggenommen wird, glaubt ihr, dass Leben hat keinen Sinn mehr?! Ihr wollt einfach nur noch sterben, so weh tut es ohne diesen jemand zu sein. Totale Einsamkeit!
Wir hatten uns im Alter von 14 Jahren kennen gelernt, auf einem Fußballturnier, bei dem ich war, um ein paar Freunde von mir anzufeuern. Ich tat alles, um so selten wie möglich zu Hause zu sein. Mein Vater war alkoholabhängig und meine Mutter war wieder zurück nach Brasilien, wo wir ursprünglich herkamen, gezogen. Ich wohnte alleine mit meinem Vater in einer schäbigen Drei-Zimmer Wohnung in Deutschland. Wenn er besoffen war, schlug er mich immer bis zur Bewusstlosigkeit, einfach so. Doch daran hatte ich mich bereits gewöhnt, den Schmerz spürt man schon gar nicht mehr. Auf jeden Fall bin ich da mit Dominc zusammen gestoßen, er war groß, hatte schwarze Haare und wunderschöne braune Augen. Er war dieser jemand in meinem Leben. Wir waren drei Jahre zusammen, als wir gemeinsam beschlossen, nach Hamburg zu ziehen. Alles lief super gut und ich dachte jeden Tag, als ich in seinen Armen aufwachte, ich wäre im Himmel.
Doch alles änderte sich. Wir waren gerade unterwegs in einen Club und mussten dabei das Hafenviertel durchqueren. Es war schon dunkel und dabei noch total kalt. Plötzlich gingen Alarmglocken los und zwei maskierte Männer mit Waffen kamen uns entgegen gerannt. Sie hatten wohl gerade dieses kleine Lädchen ausgeraubt und waren auf der Flucht. Wir waren total geschockt gewesen, unfähig uns zu bewegen. Ich klammerte mich an Dominic fest und er ließ mich auch nicht los. Doch diese Mistkerle fingen auf einmal an zu schießen.
Ich spürte einen stechenden Schmerz in meiner Hüfte, eine Kugel muss mich wohl getroffen haben. Doch ich bleib erstmal aufrecht. Aber das war nicht so schlimm, Dominic hatte es weit schlimmer erwischt. Eine Kugel hat ihn direkt in die Brust getroffen. Er ging zu Boden und ich mit ihm. Ich erinnere mich noch an alles: Es begann zu regnen, Blut kam aus seiner Brust und auch meine Hüfte blutete. Seine Hände zitterten und strichen über mein Gesicht: "Ich liebe dich." hatte er gesagt, dass sind seine letzten Worte gewesen. Seine Hand wurde schlaff und seine schönen Augen schlossen sich zum letzten Mal.

Kapitel 1

 

 

~Faith~

Das alles ist bereits 7 Monate her, doch es tut immer noch höllisch weh. Seine Jacke, die er an diesem Abend getragen hat, habe ich immer bei mir. Selbst die Blutflecke sind noch zu erkennen.
Aber ich musste weiter leben, zwar eher schlecht als recht, aber ich war wohl zu feige, selbst meinem Leben ein Ende zu setzen, vielleicht hatte ja irgendjemand erbarmen mit mir und würde das für mich tun. Einfach so, so wie sie ihn aus meinem Leben herausgerissen haben. Von diesem Tag an, glaubte ich an nichts und niemanden mehr. Ich verschloss mein Herz und schöre noch heute, es nie wieder zu öffnen. Es tut ja doch nur weh.
"Faith? Kümmerst du dich bitte um die beiden? Ich will eben kurz ins Haus."
Schon wieder hatte Joe mich aus meinen Gedanken gerissen, diese Gedanken machten mich zwar immer unendlich traurig, aber sie sind das einzige, was ich noch habe. Nein, stimmt ja gar nicht, ich habe Fear, mein Pferd. Dominic hatte es mir zu meinem Geburtstag geschenkt, einem Tag, bevor er starb.
"Entschuldigen sie Miss, können sie mir helfen?" fragte mich so ein Typ mit Dreads und mit einem kleinen Mädchen an der Hand.
Ich drehte mich um, sah ihn an und sagte:
"Kommt drauf an bei was. Wenn es um Reitstunden für die kleine geht, müssen sie kurz warten, bis Joe wieder kommt."
"Ja genau, darum geht es, dann warten wir kurz."
"Ich geh mir mal die Ponys angucken, Tom." sagte die kleine zu ihm und verschwand in den Stallungen.
Ich beachtete ihn nicht weiter und widmete mich wieder Fear, denn ich begonnen hatte, zu satteln.

"Wenn ich sie was fragen darf. Wie heißen sie?" fragte der Typ.
Boah, nicht schon wieder.
"Nein, dürfen sie nicht fragen, Tom" gab ich frech zurück und schaute ihm dabei in die Augen.
Endlich kam Joe wieder und ich führte Fear in die Reithalle und beachtete diesen Tom nicht weiter.

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